Warum Bewusstheit und Achtsamkeit im Unternehmen verankern? 10 Argumente … | Artikel — Elke Groeger — Geschäftskunden
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buntes Auge, Reflexion, Reflektieren

Warum Bewusstheit und Achtsamkeit im Unternehmen verankern? 10 Argumente … | Artikel

Haben Sie schon ein­mal Bewusst­heit und Acht­sam­keit als Teil einer neu­en und mensch­li­chen Füh­rungs­kul­tur betrach­tet? Das lohnt sich! Doch bevor ich auf die 10 Argu­men­te ein­ge­he, die Bewusst­heit  und Acht­sam­keit für Ihr Unter­neh­men bie­ten, möch­te ich zunächst ein­mal aus mei­ner Sicht die­se bei­den Begrif­fe defi­nie­ren.

 

Bewusstheit legt den Grundstein

 

Für mich beginnt alles mit Bewusst­heit. Erst wenn ich mir bewusst bin, wie ich den­ke, wahr­neh­me, kom­mu­ni­zie­re und hand­le, kann über­haupt Refle­xi­on statt­fin­den. Und das ist das Wich­tigs­te auch in Unter­neh­men, dass die Mit­ar­bei­ter und Füh­rungs­kräf­te reflek­tiert sind. Nur so kann ein bes­se­res Mit­ein­an­der ent­ste­hen. Wenn ich weiß, war­um ich mich gera­de so ver­hal­te und auch mein Gegen­über. Hier möch­te ich das “uralte” Eis­berg-Modell” erwäh­nen, das auf Sig­mund Freud zurück­geht. Wir sehen vom Ande­ren zunächst ein­mal ledig­lich 20%, qua­si die Spit­ze des Eis­bergs, die sich über der Was­ser­ober­flä­che, also im sicht­ba­ren Bereich befin­den. Einen Men­schen machen aber vor allem die 80% unter der Was­ser­ober­flä­che aus, das heißt, all die Din­ge, die erst ein­mal nicht sicht­bar, also unter der Was­ser­ober­flä­che sind. Was bedeu­tet das nun im Arbeits­le­ben?

Jeder Mensch wur­de auf sei­ne Art geprägt – durch Erfah­run­gen, Wer­te, Kul­tur, Reli­gi­on, durch die Erzie­hung und vie­les mehr. Jeder tickt also anders, und das kann bedeu­ten, er denkt anders als ich, er emp­fin­det anders, er hat ande­re Stär­ken und Schwä­chen und so wei­ter. Wenn ich mir dies aber nicht bewusst mache – vor allem auch als Füh­rungs­kraft –, erwar­te ich meist, dass der Ande­re die Din­ge so sieht wie ich selbst. Und hier setzt Bewusst­heit an, die übri­gens eng gekop­pelt ist mit Empa­thie. Wenn ich mir mei­ner selbst bewusst bin, dann kann ich mir auch bewusst machen, was mein Gegen­über aus­macht. Die­se Fähig­keit kann man trai­nie­ren. Und Bewusst­heit ist mei­nes Erach­tens eben der ers­te Schritt, um reflek­tie­ren zu kön­nen.

 

Achtsamkeit entwickelt sich zu einer inneren Haltung

 

Hier setzt dann die Acht­sam­keit an. Acht­sam­keit ist die Fähig­keit, sich sei­ner selbst, der Din­ge und auch der Mit­men­schen im JETZT gewahr zu wer­den. Frei von Urtei­len und Bewer­tun­gen. Auch die­se Fähig­keit lässt sich trai­nie­ren. Es ist wis­sen­schaft­lich von der Hirn­for­schung belegt, dass eine regel­mä­ßi­ge Acht­sam­keits­pra­xis die Funk­ti­on und die Struk­tur des mensch­li­chen Gehirns zum Posi­ti­ven ver­än­dert.

Wer regel­mä­ßig medi­tiert und sich in Acht­sam­keit übt, der ist gelas­se­ner und gesün­der. Vie­le wei­te­re Aspek­te, wie sich Acht­sam­keit posi­tiv auf Kör­per und Geist aus­wir­ken, fin­den Sie in mei­nem Arti­kel “Acht­sam­keit – ein Fels in der Bran­dung”. Vor allem aber stellt sich ein Zustand der inne­ren Ruhe, des Frie­dens und der Gelas­sen­heit ein. Wer könn­te das nicht gebrau­chen in stür­mi­schen Zei­ten, in denen sich die Märk­te unheim­lich schnell wan­deln?

 

10 Argumente, die für das Praktizieren von Bewusstheit und Achtsamkeit im Unternehmen sprechen:

1. 

Füh­rungs­kräf­te, die Bewusst­heit und Acht­sam­keit prak­ti­zie­ren, ver­fü­gen über eine gute Selbst­füh­rung, was sich posi­tiv auf ihre Mit­ar­bei­ter aus­wirkt.

2. 

Mit­ar­bei­ter, die Bewusst­heit und Acht­sam­keit prak­ti­zie­ren, ver­hal­ten sich mensch­li­cher und kol­le­gia­ler im Team.

3. 

Füh­rungs­kräf­te, die in Bewusst­heit und Acht­sam­keit trai­niert sind, wis­sen, wie sie die Poten­zia­le ihrer Mit­ar­bei­ter am bes­ten nut­zen.

4. 

Mit Hil­fe von Bewusst­heit und Acht­sam­keit lässt sich der Stress­pe­gel der Mit­ar­bei­ter und Füh­rungs­kräf­te deut­lich sen­ken und die Stress­re­sis­tenz stei­gern.

5.

Bewusst­heit und Acht­sam­keit sind die Grund­la­ge, um die Resi­li­enz – die psy­chi­sche Wider­stands­kraft – der Füh­rungs­kräf­te und Mit­ar­bei­ter zu stei­gern.

6.

Unter­neh­men kön­nen dank Bewusst­heit und Acht­sam­keit schwe­re­ren Erkran­kun­gen wie Bur­nout und Depres­si­on vor­beu­gen und damit den Kran­ken­stand redu­zie­ren.

7.

Bewuss­te und acht­sa­me Füh­rungs­kräf­te und Mit­ar­bei­ter sind zufrie­de­ner, leis­tungs­fä­hi­ger und gesün­der.

8.

Bewusst­heit und Acht­sam­keit för­dern das Gefühl von Ver­bun­den­heit, was Angst­po­ten­zia­le deut­lich redu­ziert.

9.

Mit Hil­fe von Bewusst­heit und Acht­sam­keit ent­steht mehr gegen­sei­ti­ges Ver­trau­en im Unter­neh­men.

10.

Mit Bewusst­heit und Acht­sam­keit wächst das Selbst­wirk­sam­keits-Emp­fin­den der Mit­ar­bei­ter und Füh­rungs­kräf­te. Sie sind von der Wirk­sam­keit ihres Han­delns über­zeugt und fes­ti­gen so ihre Resi­li­enz gegen­über her­aus­for­dern­den Situa­tio­nen.

Hier fin­den Sie Infos zu mei­nem Ange­bot der “Held­enSemi­na­re” und der “Hel­denAcht­sam­keits­kur­se”.

 

 

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